Concert 2026

Mittwoch, 28. Januar 2026

Ein Abend im Zeichen der Schweiz

Am 9. / 10. und 17. Januar 2026 war es wieder so weit: Die Musikgesellschaft Muhen begrüsste unter der Leitung von Giuseppe Di Simone an insgesamt drei Konzertabenden rund 1'300 Zuschauende in der Turnhalle Breite in Muhen. Unter dem Motto «Musig us der Schwiiz» durften sich die Besucher auf einen Konzertabend ganz im Zeichen der Schweizer Musik freuen: Authentisch, berührend und voller Leidenschaft.

Den Auftakt machte die Eröffnungsfanfare «A Salute from Lucerne» von Christoph Walter. Das Stück besticht mit einem fulminanten Start und geht kurzum über in einen ruhigen, sehr melodischen Part. Max Eichenberger, Präsident der MG Muhen, begrüsste die Gäste und kündigte unsere Sängerin und Moderatorin Tabea Legler an. Mit dem Konzertmarsch «Vivat Lucerna» ging es rasant weiter. Dann wurde es etwas melancholischer: «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» von Mani Matter verwandelte den Saal mit orientalischen Klängen kurzzeitig in eine Oase. Den ersten Teil schloss die MG Muhen mit dem Siegersong vom Eurovision Song Contest «Ne partez pas sans moi», 1989 von Céline Dion, 2026 neu interpretiert von Tabea Legler.

Im Anschluss hiess es: Bühne frei für unsere jüngsten Talente. Unter der Leitung von Peter Müller gab das Jugendensemble drei Stücke zum Besten. Das Publikum war begeistert. Die «Jungen» haben gezeigt: In Sachen Performance stehen sie der «grossen Musig» in nichts nach. Mit einem Einmarsch unter Trommelwirbel eröffneten dann die T-O-M ihre Show. Die Tambouren Gruppe Oberentfelden Muhen bot abwechslungsreiche Klänge auf unterschiedlichsten Schlaginstrumenten und sogar eine kleine Tanzeinlage.

Nachdem sich das Publikum in der 30-minütigen Pause mit Kuchen und Torten vom Kuchenbuffet gestärkt hat und das Glück mit den Tombola-Losen versuchte, ging es typisch schweizerisch weiter: Markus Brunner leitete den zweiten Teil mit einem Alphorn-Solo ein, die MG Muhen begleitete ihn danach mit dem Stück «Alphorn Ballad». Weitere grossartige Schweizer Künstler gesellten sich ins Konzertprogramm – unter anderem Bligg, Hecht, Baschi sowie Kunz. Heimatgefühle wurden beim wunderschönen Stück «Rosmarie» arrangiert von Georg Schlunegger geweckt. Verschiedene Register-Solos machten dieses Stück zu einem wahren musikalischen Leckerbissen. Auch eine neue altbekannte Stimme gesellte sich auf die MGM-Bühne: Beim Song «I hätt no viu blöder ta», gesungen von Thomas Brechbühl, musste man zweimal hinhören, ob sich nicht doch der Berner Mundart-Rocker Gölä in die Turnhalle Breite verirrt hat.

Zum Abschluss wurde das einzige englische Lied des Abends «World on Fire» von Stefanie Heinzmann, gesungen von Tabea Legler, aufgeführt. Und was würde besser zum Abschluss passen als «Heimweh» von Plüsch?

Die Musikgesellschaft Muhen blickt erneut auf drei erfolgreiche Konzertabende zurück und geniesst nun die wohlverdienten Musikferien.

Sarah Frey